Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) und die Verbundzentrale des GBV (VZG) koordinieren länderübergreifend ihre Aktivitäten und teilen Handlungsfelder funktional auf. BSZ und VZG verstehen ihre Zusammenarbeit als einen wichtigen Baustein zur Umsetzung der Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats (WR) zur Neuausrichtung der Informationsinfrastrukturen.

Beide Kompetenzzentren betreuen gemeinsam wissenschaftliche Bibliotheken sowie Archive und Museen aus den zehn Bundesländern Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen sowie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Ergänzend kommen Institutionen auf Bundesebene hinzu.

Aktuell werden die Datenbanken der beiden Verbundzentralen unter dem Titel K10plus zu einer gemeinsamen Datenbank mit über 180 Millionen Bestandsnachweisen fusioniert. Hinter K10plus stehen die Bibliotheksdaten der Mehrzahl der deutschen staatlichen Universitäten und Hochschulen. Hinzu kommen renommierte Forschungseinrichtungen wie Leibniz-Institute, Helmholtz-Zentren, Max-Planck-Institute etc.